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RAD Germany
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Applikationsbeschreibung

TK-Dienste-Migration für Energieversorger

RAD ermöglicht den Transport sicherheitsrelevanter Teleprotection-Daten über bestehende IP-Netzwerke von Netzbetreibern


Typische Anwender

  • Carrier-Unternehmen mit Kunden aus dem Energiesektor
 

Typische Anwendung

  • Transport unternehmenskritischer Legacy-Daten über paketvermittelte Netzwerke

Während viele Netzwerkbetreiber ihre traditionellen leitungsvermittelten Netzwerke mit den neuen paketvermittelten Alternativen ersetzt haben, erfordert der Transfer unternehmenskritischer Daten wie im Falle der Teleprotection von Energieversorgern die Präzision und Verlässlichkeit von TDM-Transportmechanismen. Darum widerstrebt es den meisten, diesen entscheidenden Datenverkehr über die neuen Netzwerke zu leiten.

Als eines der größten Carrierunternehmen Westeuropas verlautbarte, sein existierendes TDM-Netzwerk aufzugeben und es durch ein IP-System zu ersetzen, verlangte ein regionaler Energieversorger, der eine Leitung des Carriers nutzte, eine Garantie dafür, dass seine analogen und seriellen geschäftskritischen Daten nach Implementierung der neuen Infrastruktur weiterhin mit derselben Pünktlichkeit und Verlässlichkeit behandelt würden. Ermöglicht wurde dies schließlich durch die Pseudowire-Emulationstechnologie von RAD.

Teleprotection-Systeme sind für Versorgungsunternehmen im Energiesektor unverzichtbar, da sie die Übertragungsnetze kontrollieren. Im zitierten Fall nutzte das Versorgungsunternehmen niederfrequente analoge and serielle V11-Seviceleistungen (64 oder 128 kbps) zur Übertragung des Teleprotection- Verkehrs, der niedrige Jitter und Latenzzeiten von unter 10ms in eine Richtung End-to-End benötigt.

Absolvierung einer Vielzahl von Teilstrecken über mehr als 1000km bei niedrigem Jitter und kurzen Latenzzeiten

Der Support von unternehmenskritischen Daten via IP ist an sich schon eine Herausforderung, doch dieser Fall wurde erschwert von der Notwendigkeit, die M1020- und G821-Standards der Fehlerperformanz für Digitalleitungen zu erfüllen. Die Erfüllung dieser Standards stellt sicher, dass es im IP-Netzwerk zu keinem Verlust von Teleprotection-Daten kommt und dass sie weiterhin den funktionellen Anforderungen an die Übertragungszeit genügen. Darüber hinaus muss der Verkehr über 1000 Substationen bewegt werden, die sich auf über 1000 km verteilen, wobei niedriger Jitter und kurze Latenzzeiten weiter gewährleistet werden müssen.

Um diese verschiedenartigen Probleme zu bewältigen., entschied sich der Carrier für das fortschrittliche Carrier Ethernet-Demarkationsgerät ETX-205A von RAD.

“Nach über einem Jahr der Tests und Prüfungen konnte das bestehende Carrier- Unternehmen sich für eine Lösung entscheiden“ erklärte Mati Epstein, Leiter der Utilities Line of Business bei RAD. “Am Ende wurde RAD ausgewählt, weil unsere Network-Termination-Unit (NTU) über die verlässliche Pseudowire-Technologie verfügt, die sich ideal für die strikten Anforderungen eignet, die bei dem wichtigsten Datenverkehr, der Teleprotection, erfüllt werden müssen.“

ETX-205A NTU mit fortgeschrittener Carrier-Ethernet-2.0-Demarkation und Pseudowire-Funktionalität sind im Hauptsitz des Carrier-Unternehmens stationiert, wo sie auf einer Seite mit einem E1 eines existierenden PDH-mux, auf der anderen mit dem nationalen IP-/MPLS-Netzwerk des Carriers verbunden sind. Über PHD-mux werden Teleprotection-Daten aus geleasten Verbindungen aggregiert, die Substationen verbinden, und anschließend an den ETX-205A im Hauptsitz gesendet. Der ETX-205 verkapselt den Datenverkehr und transportiert ihn mittels Pseudowire-Technologie über das IP-/MPLS-Netzwerk, wobei die Anforderungen an Jitter und Latenzzeit erfüllt bleiben.

“Viele Versorgungsbetriebe sehen sich demselben Problem gegenüber, dass Ihre Serviceprovider ihre alten Legacy-Dienste aufkündigen” so Epstein weiter. “In einem solchen Fall bietet sich die Möglichkeit, die Migrationslösungen von RAD an Substationen zu nutzen oder im Verbund mit den Serviceprovidern daran zu arbeiten, deren Serviceleistungen auch über neue paketvermittelte Netzwerke zu nutzen, indem entweder Carrier Ethernet oder IP/MPLS verwendet werden,” fügte er abschließend hinzu. “Wir sind immer dazu bereit, unsere weitreichenden Erfahrungen geltend zu machen, um den höchsten Grad an Verlässlichkeit bei unternehmenskritischen Applikationen zu ermöglichen.”

Eigenschaften

Nutzen

Support des M1020-/G821-Standards

Sichert die Qualität der Teleprotection-Daten während
des Transfers über das IP-Netzwerk

Pseudowire-Emulation (PWE)

Nahtlose Migration von paketvermittelten
Legacy-Diensten

Integriertes „Channel Associated Signaling” (CAS)

Transportiert kanalisierte E1 über paketvermittelte
Netzwerke

Niedriger Jitter und kurze Latenzzeit

Notwendig für den Transport von Teleprotection-Daten

 

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