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Home Produkte TDM-Pseudowire Entfernte TDM-Pseudowire-Gateways IPmux-2L, IPmux-4L, IPmux-16L - TDM-Pseudowire-Zugangs-Gateways
TDM Pseudowire Gateway
TDM-Pseudowire-Zugangs-Gateways
 
Multiservice-Kommunikation in Unternehmen über paketvermitteltes Netz

IPmux-2L, IPmux-4L, IPmux-16L

TDM-Pseudowire-Zugangs-Gateways


Beim IPmux-2L, IPmux-4L und IPmux-16L handelt es sich um kosteneffiziente TDM-Pseudowire-Zugangs- Gateways für die Übertragung von Framed oder Unframed E1-Datenströmen sowie von LANVerkehr über Dark Fiber-, IP-, MPLS- oder Ethernet- Netze. Der IPmux-2L unterstützt darüber hinaus die Übertragung von seriellen Daten über paketvermittelte Netze für X.21-, V.35-, V.36/ RS-449-,RS-530/RS-422- sowie V.24/RS-232-Verkehr. Die Geräte bieten eine ideale Lösung für den günstigen PSTN-Zugang und den leitungsgebundenen und drahtlosen TDM Trunking-Zugang über paketvermittelte Netze. Wegen der umfassenden TDM-Pseudowire-Unterstützung der Geräte können Unternehmen und Versorgungsbetriebe neue paketvermittelte Netze für die Übertragung von Legacy-Diensten nutzen, ohne vorhandene Geräte ersetzen zu müssen und ohne dass die Dienstqualität beeinträchtigt wird.

Mehr Informationen finden Sie hier im Datenblatt.



Produkt
Spezifikationen
Weitere
Informationen
Verwandte
Produkte
Anwendungs
Beispiele
  • Bereitstellung von Ethernet- und TDMbasierten Diensten über paketvermittelte Netze
  • Bis zu 16 E1-Benutzerports
  • Optional serieller Datenport (IPmux-2L)
  • Ein SFP- und zwei UTP/SFP; Fast Ethernet-/ Gigabit Ethernet-Ports
  • TDM Pseudowire ASIC nach mehreren Standards: TDMoIP, CESoPSN, SAToP
  • QoS-Unterstützung mit vier Prioritätswarteschlangen
  • Pseudowire OAM
  • Jitter und Wander gemäß ITU-T G.823

Erweiterte Pseudowire-Funktionalität

Die mit ASIC-Prozessoren der nächsten Generation von RAD ausgerüsteten teilnehmerseitigen Geräte des Typs IPmux-xL bieten erweiterte Pseudowire- Performance mit minimaler Verarbeitungsverzögerung und unterstützen alle standardmäßigen TDMLeitungsemulationsmodi: TDMoIP, CESoPSN und SAToP. Dank der Pseudowire-Kapazität von 63 Leitungen (IPmux-2L) bzw. 64 Leitungen (IPmux-4L) ermöglichen die Geräte die individuelle Konfiguration von Pseudowire-Verbindungen in Zeitschlitz-Granularität, so dass mehrere PW-Varianten gleichzeitig unterstützt werden. Durch Grooming von E1-Bündeln in Zeitschlitz-Granularität ermöglicht der IPmux-xL zudem eine effiziente Nutzung der TDM-Ports. Durch die konfigurierbare Paketgröße werden Durchsatz und Verzögerung im paketvermittelten Netz ausgeglichen, während ein Jitter-Puffer Verzögerungsschwankungen (Jitter) von bis zu 200 ms im Netz kompensiert.

Pseudowire-Taktung

Wie jedes TDM-Standardgerät unterstützen die Geräte des Typs IPmux-xL zur Sicherstellung der Synchronisierung verschiedene Taktoptionen.

Hierzu gehören Schleifentaktung, externe Taktquelle oder internes Taktsignal unter Verwendung des Oszillators in den Geräten.

Mit Hilfe der portbezogenen ACR-Funktion (Adaptive Clock Recovery) können die Geräte außerdem das ursprüngliche Taktsignal mit hoher Genauigkeit zurückgewinnen. Sie entsprechen der Schnittstellenmaske gemäß G.823 und ermöglichen eine Frequenzgenauigkeit von bis zu 100 ppb (Teile pro Milliarde).

Ethernet-Funktionen

Der IPmux-4L und der IPmux-16L besitzen einen oder zwei Gigabit Ethernet-Netzwerkports, vier Fast Ethernet-Benutzerports und einen Gigabit Ethernet-Benutzerport. Alle Ports unterstützen sowohl Kupfer- als auch Glasfaser-Schnittstellen mit Auto-Negotiation.

Die interne Ethernet-Bridge der Geräte unterstützt sowohl VLAN-aware- als auch VLAN-unaware- Modi, sowie port-basierte Limitierung der Verkehrsgeschwindigkeit, VLAN-Zugehörigkeit, VLAN Tagging und Stacking (Q-in-Q) und Filterung. Zu den standardmäßig vom IPmux-4L und IPmux-16L unterstützten IP-Funktionen gehören ICMP (Ping), ARP, Next Hop und Standard-Gateway.

Der IPmux-4L und der IPmux-16L nutzen Ersatzwegschutzumschaltung für Ethernet-Ringe (ERPS) gemäß ITU-T G.8032 zum Schutz vor Verbindungs- und Knotenfehlern sowie zur Wiederherstellung in unter 50 ms. Im Ring aufgetretene Fehler werden mittels CC-Meldungen (Continuity Check) erkannt, die im Rahmen des Ethernet OAM (ITU-T Y.1731) zwischen benachbarten Knoten übermittelt werden.

Der IPmux-2L umfasst einen Ethernet-Switch mit drei Ethernet-Ports, von denen einer als Netzschnittstelle fungiert und die anderen beiden für den Benutzerverkehr genutzt werden.

Als Ethernet-Attribute werden port-basierte VLAN-Zugehörigkeit und VLAN Tagging sowie VLAN Stacking (Q-in-Q) unterstützt. Außerdem unterstützen die Geräte die port-basierte Limitierung der Verkehrsgeschwindigkeit, so dass die gesamte übertragene Bandbreite an die Grenzwerte der Übertragungsmedien angepasst werden kann. Zu den Ethernet-QoS-Funktionen gehören vier Prioritätsklassen, die dem SP- (Strict Priority) bzw. dem WFQ-Mechanismus (Weighted Fair Queue) folgen. Die Verkehrsklassifizierung erfolgt gemäß IP-Prioritätsregeln, 802.1p, DSCP oder Port-Standardpriorität.

EMS-Management

Die Produktfamilie IPmux-xL verfügt über flexible Managementfunktionen, wie etwa das lokale Management über ein ASCII-Terminal (RS-232). Ferner kann Remote-Management im In-Bandoder im Out-of-Band-Modus erfolgen, und zwar über die Netzwerk- oder die Benutzerports. Durch die Nutzung von VLANs werden Management- und Benutzerverkehr voneinander getrennt. Über eine SNMP-basierte Benutzeroberfläche werden erweiterte FCAPS- (Fehler, Konfiguration, Administration, Performance, Sicherheit) und Diagnose-Tools von RADview- EMS bereitgestellt, dem Elemente-Managementsystem der Carrier-Klasse von RAD.

Die Geräte unterstützen darüber hinaus eine Vielzahl von Zugangsprotokollen, wie Telnet, SNMP, Webserver und TFTP.

 

 

IPmux-2L

IPmux-4L

IPmux-16L

Benutzerports: E1

1 oder 2

4

16

Ethernet (SFP/UTP)

1 oder 2
2 Fast Ethernet

4 Fast Ethernet,
2 Gigabit Ethernet

4 Fast Ethernet, 2 Gigabit Ethernet

Optional n x 64 serielle Daten

1

-

-

Netzwerkports: Ethernet (SFP/UTP)

1 Fast Ethernet

1 oder
2 Gigabit Ethernet

1 oder 2 Gigabit Ethernet

 


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