Der integrierte LTU gewährleistet eine Reichweite von bis zu 2 km und kann über die Software aktiviert werden. Das Gerät kann so programmiert werden, dass die Daten vom Datenport automatisch fortlaufenden Zeitschlitzen zugeordnet werden; eine manuelle Zeitschlitzzuordnung ist ebenfalls möglich.
Die Möglichkeit der Auswahl aus mehreren Taktquellen bedeutet maximale Flexibilität. Als Taktquelle für den E1 Main Link und den Sub Link stehen Taktrückgewinnung, ein interner Oszillator und der Datenport zur Verfügung.
Das Gerät kann an den modularen Produkten der DXC-Familie von RAD sowie an E1-Geräte anderer Hersteller angeschlossen werden und unterstützt Multilink-Sternanwendungen, wie etwa den Zugang zu SDH-Netzen sowie zu FCDund Megaplex-Geräten.
Die Ethernet-Schnittstelle des FCD-E1E ermöglicht eine LAN-LAN-Verbindung über TDM. Die 10/100BaseT-Schnittstelle des Geräts unterstützt VLAN-Frames, Auto-Negotiation sowie automatische Lern- und Aging-Funktionen. Über E1-Leitungen stellt sie eine transparente Verbindung zwischen dem FCD-E1E und entfernten LANs her. Sie filtert Ethernet-Frames und leitet nur die für das WAN bestimmten Frames weiter.
Der FCD-E1E unterstützt VLAN Tagging und Priority Labeling gemäß 802.1p&q. Erweiterte QoS-Funktionen unterstützen den SP- (Strict Priority) und den WFQ-Mechanismus (Weighted Fair Queue) mit 802.1p/DSCP/IP-Prioritätsregeln.
Die E1-Schnittstelle ist mit den von Netzbetreibern angebotenen E1-Diensten kompatibel. Das Produkt entspricht den ITU-Empfehlungen G.703, G.704, G.706, G.732, G.823 und G.826.
Der FCD-E1E besitzt ein LCD-Bedienfeld zum menügesteuerten Management über drei Tasten.
Definition, Konfiguration und Überwachung der Status- und Diagnoseinformationen erfolgen nach einer der nachstehenden Methoden:
Beim FCD-E1E handelt es sich um ein kompaktes Standalone-Gerät. Ein Rack-Montagesatz ermöglicht den Einbau von einem oder zwei Geräten (nebeneinander) in ein 19-Zoll-Rack.