Das Basisgerät verfügt standardmäßig über einen Datenport und kann um einen zweiten erweitert werden. Beim FCD-E1L kann der zweite Datenport auch durch eine Ethernet-Bridge, eine 10/100BaseT VLAN-Bridge oder einen 10BaseT-Router für die direkte Anbindung an das LAN ersetzt werden. Der FCD-E1LC besitzt Sub-E1 Drop-and-Insert-Ports zur TK-Anlagenanbindung.
Beim Einfügen der teilnehmerseitigen Daten in den E1-Frame wird nur die benötigte Anzahl von Zeitschlitzen verwendet. Die Zeitschlitze werden entsprechend der Datenportgeschwindigkeit zugeordnet. Die Zuordnung kann konsekutiv oder zufällig erfolgen und bei einem beliebigen Zeitschlitz beginnen.
Für eine benutzerfreundliche Installation bietet der FCD-E1L Plug-and-Play-Connectivity. Beim Anschließen an die E1-Leitung erkennt das Gerät automatisch die E1-Parameter und führt eine Selbstkonfiguration durch. Wahlweise kann die Konfiguration auch manuell vorgenommen werden.
Der FCD-E1L ist optional auch mit integriertem LTU (Leitungsabschluss) verfügbar, der eine Reichweite von bis zu 2 km gewährleistet.
Der FCD-E1L und der FCD-E1LC erfüllen die Anforderungen der ITU-Empfehlungen G.703, G.704, G.706, G.732 und G.823. Sie unterstützen sowohl zwei als auch 16 Rahmen pro Mehrfachrahmen, mit oder ohne CRC-4. Als Leitungscode zur Nullunterdrückung dient HDB3.
Als Taktquellen für die Geräte stehen Taktrückgewinnung aus dem Main/Sub-E1-Link und ein interner Oszillator zur Verfügung. Als Schnittstelle für den Datenkanal wird RS-530 verwendet. Für die Schnittstellen V.35, V.36/RS-422 oder X.21 sind Adapterkabel verfügbar.
Alle Modelle unterstützen einen internen SNMPAgenten und können über eine kompatible SNMP-Station oder die SNMP-Netzwerkmanagement- Anwendung RADview verwaltet werden. Die Modelle bieten eine Einwahl-/Auswahloption, die für die entfernte Out-of-Band-Konfiguration und -Überwachung (Einwahl) bzw. für Alarme (Auswahl) verwendet werden kann.
Für Diagnosezwecke können lokale Schleifen für den Main/Sub-E1-Link und den Datenport aktiviert werden. Zur Prüfung der Qualität der Übertragungsleitung sowie des lokalen und abgesetzten Geräts kann ein pseudozufälliges Datenmuster (BERT) verwendet werden.
Alle Modelle sind als Standalone-Geräte für die Tischaufstellung oder den Einbau in 19-Zoll- Racks lieferbar.