Der FCD-E1 ist mit oder ohne internen LTU (Leitungsabschluss) verfügbar und kann damit direkt oder über einen externen LTU an das E1-Netz angeschlossen werden. Der FCD-E1A besitzt einen integrierten Leitungsabschluss (LTU) und kann vom Kunden mit und ohne LTU konfiguriert werden.
In Verbindung mit den modularen Multiservice- Zugangsknoten der DXC-Familie von RAD können das FCD-E1 und das FCD-E1A in Multilink- Sternkonfigurationen eingesetzt werden, beispielsweise für den Zugang zu SDH-Netzen.
Die Zeitschlitzzuordnung ist programmierbar, so dass Daten von jedem Datenport und vom Sub- E1-Port entweder nacheinander oder abwechselnd in Zeitschlitze auf dem Main Link eingefügt werden können.
Die Geräte unterstützen die Auswahl verschiedener Taktquellen, so dass sie in einem breiten Spektrum von Anwendungen eingesetzt werden können.
Bei Hardware- oder Stromausfällen wird der Sub-E1-Port auf den Main-E1-Link umgeleitet, so dass ein unterbrechungsfreier Betrieb über den Sub-E1-Port sichergestellt ist.
Der FCD-E1 und der FCD-E1A entsprechen den ITU-Empfehlungen G.703, G.704, G.706 und G.732. Er unterstützt sowohl zwei als auch 16 Rahmen pro Mehrfachrahmen, mit oder ohne CRC-4. Als Leitungscode zur Nullunterdrückung dient HDB3. Der integrierte LTU gewährleistet eine Reichweite von bis zu 2 km.
Einrichtung, Steuerung und Überwachung von Status- und Diagnoseinformationen können über folgende Optionen aktiviert werden:
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Bedienfeld mit LCD und Drucktasten (menügesteuertes Management)
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Ein an den asynchronen Kontrollport angeschlossenes ASCII-Terminal (Befehlszeileninterpreter)
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SNMP-Management, Anschluss an den asynchronen Kontrollport
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In-Band-Management über einen dedizierten Zeitschlitz oder TS0 unter Verwendung eines proprietären Protokolls und Frame Relay RFC 1490
Die Produkte unterstützen einen internen SNMP-Agenten und können über eine kompatible SNMP-Station oder die SNMP-Netzwerkmanagement- Anwendung RADview-EMS oder RADview-SC/TDM (nur FCD-E1A) verwaltet werden.
Die Modelle bieten eine Einwahl-/Auswahloption, die für die entfernte Out-of-Band-Konfiguration und -Überwachung (Einwahl) bzw. für Alarme (Auswahl) verwendet werden kann.
Für Diagnosezwecke stehen verschiedene Benutzeroptionen zur Verfügung: Aktivierung lokaler und entfernter Schleifen und Durchführung interner BER-Tests für den Main-E1-Link, Sub-E1-Link und die Datenports. Bei den Produkten handelt es sich um Standalone-Geräte für die Tischaufstellung oder den Einbau in 19-Zoll-Racks.