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Home Produkte TDM-Pseudowire Zentrale TDM-Pseudowire-Gateways IPmux-155L - Hub-seitiges Pseudowire-Zugangs-Gateway

IPmux-155L

Hub-seitiges Pseudowire-Zugangs-Gateway


Beim IPmux-155L handelt es sich um einen kosteneffizienten Zugangs-Aggregator für die Übergabe von TDM-Pseudowire- und LAN-Benutzerverkehr an paketvermittelte Netze. Darüber hinaus fungiert er als Pseudowire-Abschlussgerät für die Übertragung von TDM-Bündeln zu SDHBackbones und von Ethernet-Verkehr in paketvermittelte Netze.

Mehr Informationen finden Sie hier im Datenblatt.



Produkt Spezifikationen
Weitere Informationen
Verwandte Produkte
  • Pseudowire-Gateway hoher Kapazität für den Transport von TDM-Verkehr über paketvermittelte Netze
  • Unterstützung der Standards für Pseudowire Emulation Edge-to-Edge (PWE3) der IETF, des MFA-Forums und der ITU-T
  • Transport eines voll belegten Channelized STM-1-Datenstroms oder von bis zu 32 E1-Kanälen über paketvermitteltes Netz
  • Aggregation von 32 Fast Ethernet UTP/ SFP-Verbindungen in vier Gigabit Ethernet- Verbindungen
  • Ersatzwegschutzumschaltung für Ethernet- Ringe (ERPS) gemäß ITU-T G.8032
  • 1HE oder 2HE hohes 19-Zoll-Gehäuse

Das als Gegenstelle von teilnehmerseitigen Einrichtungen, wie IPmux-2L, IPmux-4L und IPmux-24, eingesetzte Gerät ermöglicht es Unternehmen, teure Standleitungen durch kosteneffiziente paketvermittelte Netze zu ersetzen. Zudem stellt es eine ideale Lösung für den günstigen PSTN-Zugang sowie den Backhaul von TK-Anlagen dar.

Der IPmux-155L umfasst einen blockierungsfreien Ethernet-Switch für Leitungsgeschwindigkeit. Seine hohe Kapazität wird von folgenden Schnittstellen unterstützt:

  • 1+1-redundante STM-1-Ports oder 32 E1-Ports
  • Vier Gigabit Ethernet-Ports
  • 32 Fast Ethernet-Ports (Glasfaser oder elektrisch)

Erweiterte Pseudowire-Funktionalität

Der mit ASIC-Prozessoren der nächsten Generation von RAD ausgerüstete IPmux-155L bietet erweiterte Pseudowire-Performance mit minimaler Verarbeitungsverzögerung und unterstützt den standardmäßigen SAToP- und CESoPSN-Emulationsmodus. Auf diese Weise können TDM-Dienste von Legacy Backbones über neuere paketvermittelte Netze übertragen werden, ohne dass der Kunde sich beeinträchtigt fühlt oder die Dienstqualität leidet. Der IPmux-155L unterstützt die separate Konfiguration für bis zu 63 Pseudowire- Verbindungen. Durch die konfigurierbare Paketgröße werden Durchsatz und Verzögerung im paketvermittelten Netz ausgeglichen, während ein Jitter-Puffer Verzögerungsschwankungen (Jitter) von bis zu 200 ms im Netz kompensiert.

Taktung und Synchronisierung

Wie jedes TDM-Standardgerät unterstützt der IPmux-155L zur Sicherstellung der Synchronisierung verschiedene Taktoptionen. Hierzu gehören Schleifentaktung, externe Taktquelle oder internes Taktsignal unter Verwendung des Oszillators im Gerät. Mit Hilfe der ACR-Funktion (Adaptive Clock Recovery) kann der IPmux-155L außerdem das ursprüngliche Taktsignal mit hoher Genauigkeit zurückgewinnen. Weitere Taktfunktionen sind Holdover und Hitless Switching.

Ethernet-Funktionen

Der IPmux-155L erfüllt die Anforderungen von IEEE 802.3, 802.1Q und 802.1p. Er unterstützt die Leitungsaggregation gemäß 802.3ad, mit oder ohne LACP. So kann der Netzbetreiber bis zu vier Ethernet-Verbindungen als einzelne virtuelle Schnittstelle verwenden und auf diese Weise den Verkehr verteilen und die Ausfallsicherheit der Verbindung gewährleisten. Das Gerät unterstützt ferner den ERPS-Mechanismus gemäß G.8032 zum Schutz vor Verbindungsund Knotenfehlern sowie zur Wiederherstellung der Dienste in unter 50 ms.

Da der IPmux-155L Ethernet Link OAM gemäß dem IEEE-Standard 802.3-2005 (früher 802.3ah) nutzt, können Service Provider das Ethernet-Netz überwachen und Fehler innerhalb kurzer Zeit erkennen.

Der IPmux-155L besitzt eine interne Bridge, die entweder im VLAN-aware- oder im VLAN-unaware- Modus betrieben wird. VLAN Stacking (Q-in-Q) kann zur Trennung des Verkehrs zwischen verschiedenen Benutzern oder Diensten verwendet werden.

Benutzerverkehr kann gemäß VLAN-Priorität (P-Bit) oder ToS/Diffserv in die Warteschlange gestellt und priorisiert werden. Die Geschwindigkeit des ein- und ausgehenden Verkehrs kann pro Benutzer und Netzwerkport limitiert werden.

Das Policing und die Klassifizierung von Verkehrsströmen erfolgen zwischen den Ethernet- Ein- und -Ausgängen des Geräts.

EMS-Management

Der IPmux-155L verfügt über flexible Managementfunktionen, wie etwa das lokale Management über ein ASCII-Terminal (RS-232). Ferner kann Remote-Management im In-Band- oder im Out-of-Band-Modus erfolgen, und zwar über die Netzwerk- oder die Benutzerports. Durch die Nutzung von VLANs werden Management- und Benutzerverkehr voneinander getrennt. Über eine SNMP-basierte Benutzeroberfläche werden erweiterte FCAPS- (Fehler, Konfiguration, Administration, Performance, Sicherheit) und Diagnose- Tools von RADview-EMS bereitgestellt, dem Elemente-Managementsystem der Carrier- Klasse von RAD. Der IPmux-155L unterstützt darüber hinaus eine Vielzahl von Zugangsprotokollen, wie Telnet, SNMP, Webserver und TFTP.

TDM Pseudowire Gateway
IPmux-2L, IPmux-4L, IPmux-16L
TDM-Pseudowire-Zugangs-Gateways
TDM Pseudowire Access Gateway
IPmux-24, IPmux-216
TDM-Pseudowire-Zugangs-Gateways

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